• Werbebegriffe für Print & Web

Indem ein Website- oder Blog-Betreiber einen bestimmten Produktlink in den Shop eines Händlers oder Herstellers in seine Website einbaut und ein Interessent über diesen Link etwas kauft, kann er dafür eine Provision erhalten. Man verkauft als Affiliate nicht selbst, sondern vermittelt Käufer an den jeweiligen Shop-Betreiber.

Als Affiliate kann man sich kostenlos bei einem Shop-Betreiber wie zum Beispiel Amazon anmelden und spezielle Links zu Produkten generieren und in seine Website einbauen. Kommt ein Verkauf über diesen Link zustande, erhält er eine Provision von einigen Prozent. So kann ein engagierter Affiliate, ohne eigenes Risiko, zig Produkte bewerben und Verkaufsprovisionen kassieren. Bekannte Provisionsmodelle sind zum Beispiel: Pay per Sale, Pay per Klick, Pay per Lead, Pay per SignUp, Pay per View ua.

Affiliate Marketing ist kein Selbstläufer. Nur wer sich wirklich engagiert, ständig Shopartikel testet und optimiert, steigert seinen Provisionserlös.

After-Sales-Marketingt bzw. Verkaufsfolge-Management bezeichnet sämtliche Maßnahmen des Marketings, die von Herstellern und Dienstleistern einschließlich Handelsunternehmen ergriffen werden, um nach einem erfolgreichen Geschäftsabschluss bzw. Verkauf den Kunden an das eigene Produkt, die eigene Dienstleistung, die eigene(n) Marke(n) oder das eigene Geschäft zu binden.

Das After-Sales-Management will die Kunden nachträglich in ihrer Kaufentscheidung bestätigen, sie zu Wiederholungs- und Zusatzkäufen anregen, die Kundenzufriedenheit erhöhen und die langfristige Kundenbindung sichern.

Die AIDA-Formel/Modell ist ein Stufenmodell der Werbewirkungsforschung und bedeutet Attention, Interest, Desire und Action.
Nach der Theorie der AIDA-Formel ist es zur Erreichung der Werbeziele erforderlich, erst die Aufmerksamkeit der Zielpersonen/Zielgruppe zu gewinnen (Attention), dann deren Interesse zu wecken (Interest), das in einem Kaufwunsch mündet (Desire), der dann zum Kaufakt führt (Action).

Seit der Veröffentlichung des ersten Android-Smartphones wurden zahlreiche Apps für das Betriebssystem entwickelt und veröffentlicht. Der Android Market heißt mittlerweile Google Play und bietet kostenpflichtige und kostenlose Android-Apps. Weil die Übersichtlichkeit der Plattform stark zu wünschen übriglässt, hier zwölf gute Quellen für zum Teil kostenlose Android-Apps
AndroidPIT, Amazon, Appbrain, NDroid, Rockbär.de, AndroidMag, F-Droid, Opera mobile Store, Chip Online, Computer Bild, PC-Welt, BlogAndroid.

Unter antizyklischer Werbung versteht man Werbung, deren Etat nicht als fixer Teil des Umsatzes kalkuliert wird, sondern es ausdrücklich erlaubt, in Zeiten besonders starken Konkurrenzwerbedrucks (schlechter Abverkauf) entsprechend weniger Mittel und in Zeiten schwächeren Konkurrenzwerbedrucks entsprechend mehr Mittel, vorausschauend für schlechte Zeiten, einzusetzen.

Mobile Apps (application = Anwendung) sind Anwendungssoftware, die im Internet zum Herunterladen auf Smartphones und Tablet-PCs bereitstehen. Sie können in unterschiedlichen Onlineshops (z.B. im Android Market von Google) gegen Bezahlung oder zum Teil kostenlos auf mobilen Geräte installiert werden. Im Gegenteil zu Systemprogrammen haben mobile Apps in der Regel einen direkten Nutzen für den Anwender, z.B. Spiele zur Unterhaltung, Handwerkshilfen, Gesundheitstipps sowie Anwendungen für Social Media wie Facebook uvm.

Die AWA (Allensbacher Werbeträger-Analyse) erscheint jährlich im Institut für Demoskopie und enthält Ergebnisse von Untersuchungen über die Reichweite und Zusammensetzung aller klassischen Medien sowie einen Zusatzband mit Verbrauchsdaten und Einstellungs- bzw. Verhaltensformen. Die Daten werden im Rahmen von Mehr-Themen-Umfragen nach dem Quoten-Verfahren erhoben.

Backend bezeichnet den Teil einer Software-Anwendung auf dem Server, der die Daten verwaltet. Dieser Bereich ist nur Administratoren zugänglich.
Als Frontend wird bei einer Software bzw. Web-Anwendung die Oberfläche, also das was der Benutzer sieht, bezeichnet.

Die Bezeichnung für das Kopieren von Daten in der Absicht, auf diese im Fall eines Datenverlustes zurückgreifen und zurückkopieren zu können.
Die auf dem Speichermedium gesicherten Daten werden als Sicherungskopie, engl. Backup, bezeichnet. Die Wiederherstellung der Originaldaten aus einer Sicherungskopie bezeichnet man als Datenwiederherstellung, Datenrücksicherung oder Restore

Werbeeinblendungen auf der Website. Er kann durch Hyperlinks mit der eigenen Website und mit anderen gewünschten Landingpages von Kunden, Lieferanten oder Partnernetzwerken verknüpft werden. Banner können fest in eine Website eingebunden werden oder auch nur für einige Sekunden erscheinen.
Die Werbung wird als Grafik- oder Animationsdatei in die Website eingebunden. Banner verweisen als Hyperlink auf die Website des Werbenden.

Für den deutschsprachigen Raum gelten zurzeit (2017) folgende Standardgrößen:
Pixel
300 x 250    Medium rectangle
728 x 90    Superbanner
160 x 600    Wide Skyscraper
400 x 400    Universal Flash Layer
468 x 60    Full Banner (Standardgröße)
234 x 60    Half Banner

Der Bekanntheitsgrad hat einen sehr starken Einfluss auf Unternehmenserfolg und auf die Ergebnisse von Anzeigen. Je höher der Bekanntheitsgrad, umso höher auch die Chance der Wiedererkennung. Man unterscheidet dabei nach „aktiver“ (Ermittlung ohne AIDED RECALL) und „passiver Bekanntheit“ (Ermittlung mit UNAIDED RECALL).

Man unterscheidet zwischen above-the-line und below-the-line-Maßnahmen.
Unter above-the-line versteht man die "klassischen" Werbeträger und Werbemaßnahmen wie Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften, Plakatierung an Außenstellen sowie Spots in Film, Funk und Fernsehen.
Mit below-the-line bezeichnet man nun die "nichtklassischen" Wege: Direktmarketing, Telefonmarketing, Events, Verkaufsförderung, Product-Placement, Sponsoring, Online-Marketing.

Benchmarking analysiert die jeweils besten Unternehmen bezogen auf deren wesentlichen Wettbewerbs- bzw. Wertschöpfungsvorteile. Dieser Vorteil kann sich z. B. auf die Produktgestaltung (Produktqualität), Produkt- oder Verfahrenstechnologien, das innerbetriebliche Informations- und Prozessmanagement sowie das Personal-, Führungs- und Motivationsmanagement beziehen.

Webbrowser, allgemein auch Browser (stöbern, schmökern, umsehen, auch abgrasen) sind spezielle Computerprogramme zur Darstellung von Webseiten im World Wide Web. Das Durchstöbern des World Wide Webs beziehungsweise das aufeinanderfolgende Abrufen beliebiger Hyperlinks als Verbindung zwischen Webseiten mit Hilfe solch eines Programms wird auch als Internetsurfen bezeichnet. Neben HTML-Seiten können Webbrowser verschiedene andere Arten von Dokumenten wie zum Beispiel Bilder und PDF-Dokumente anzeigen. Webbrowser stellen die Benutzeroberfläche für Webanwendungen dar.

Heute hat sich in der Kommunikationsbranche an Stelle des Begriffes Direktmarketing weitgehend der Begriff Dialogmarketing durchgesetzt.
Hierunter versteht man Marketingaktivitäten, bei denen entweder ein direkter Kontakt zu den angesprochenen Zielpersonen besteht oder durch die ein solcher direkter Kontakt aufgebaut werden soll.

Eine Brückenseite ist eine auf Suchmaschinen optimierte Internetseite, die als Zwischenseite auf die eigentliche Website fungiert. Sie verfolgt keine direkten und offensichtliche Werbezwecke. Ist dies der Fall, wird sie als Landing Page bezeichnet.
Durch die Brückenseiten kann eine Suchmaschinenoptimierung vorgenommen werden, ohne dass die Inhalte der eigentlichen Website verändert werden müssen. Die Seiten werden mit Keywords (Schlüsselwörtern) gespickt, unter denen sie bzw. die verlinkten Seiten in Suchmaschinen gefunden werden sollen. Außerdem werden Brückenseiten benutzt, um die Linkpopularität zu erhöhen und damit das Ranking in Suchmaschinen zu verbessern.

Mit Durchschnittkontakten bezeichnet man die durchschnittliche Anzahl der Kontakte mit einem Werbeträger bezogen auf sämtliche Personen, die von diesem Werbeträger erreicht werden. Die also nachweislich mindestens einen Kontakt damit gehabt haben. Die Summe aller Kontakte geteilt durch die Anzahl der Personen mit mindestens einem Kontakt ergibt die Kontaktzahl.

E-Mail-Marketing bezieht sich auf Werbung, die per E-Mail direkt an den Nutzer geschickt wird, z.B. über Newsletter. Marketing- und PR-Botschaften wie Neuheiten, Angebote und Informationen werden so gezielt der Zielgruppe bzw. potenziellen Neukunden übermittelt. Die Möglichkeit, unaufgefordert weltweit Massen-Mails zu verschicken, ist auch der Grund für die steigende Spam-Flut.

Tipp
Newsletter müssen die Möglichkeit bieten sie zu akzeptieren oder abzulehnen.

Die Farben der Euroskala entstehen durch die Mischung der drei Grundfarben C (Blau) M (Rot) Y (Gelb) und K (Schwarzanteil).

Die Euroskala ist ein genormtes Farbmodell, das im Druckbereich eingesetzt wird.

Unter einem Event versteht man eine Veranstaltung. Dies kann sowohl eine Veranstaltung für Kunden sein (Kunden-Event) als auch eine Veranstaltung für Händler oder ein internes Event für die eigenen Mitarbeiter.
Während Events für Kunden in der Regel dazu dienen, diese an ein Unternehmen oder Produkt zu binden bzw. direkte Abverkäufe zu erzielen, sind Events für Händler und eigene Mitarbeiter gedacht, diese zu motivieren oder neue Produkte vor Markteinführung zu Schulungszwecken vorzustellen.

Facebook ermöglicht die Erstellung von privaten Profilen zur Darstellung der eigenen Person, von Unternehmensseiten zur geschäftlichen Präsenz sowie von gleichinteressierten Gruppen zur privaten Diskussion. Die Profile können durch Freundschaftsanfragen untereinander vernetzt werden, wobei eine unbeschränkte Anzahl von Abonnenten (Followern auf Twitter) möglich ist, die Höchstgrenze ist jedoch auf 5.000 Freunde mit direkter Verbindung begrenzt. Darüber hinaus bietet Facebook einen Messenger für Videotelefonie sowie eine Entwicklungsplattform zur Erstellung von Apps.

Laut einer Langzeitstudie der TU Darmstadt und der TU Dresden wurden im Jahr 2014 in Deutschland rund 91 Prozent aller Online-Nachrichten der Mediengesellschaften über die Facebook-Like und Teilen-Buttons verbreitet.

Das Firmenimage ist ein Abbild der Identität (Corporate Identity) eines Unternehmens.

Unter Firmenimage versteht man eine vorgefasste, festumrissene Vorstellung, die eine einzelne Person oder ganz allgemein die Öffentlichkeit von einem Unternehmen hat. Werbebotschaften, Presseberichte und deren subjektive Interpretation durch den Empfänger können ein Firmenimage sowohl positiv als auch negativ beeinflussen bzw. verzerren.

Google Adsense ist ein Programm des Suchmaschinenanbieters Google für Betreiber von Webseiten (Webmaster). Diese können ihre Website bei Google Adsense als Werbefläche anmelden und dann über die Einbindung von Werbebannern, Linkblöcken sowie Suchfenstern die Besucher ihrer Webseiten dazu animieren, auf die eingeblendete Werbung zu klicken. Der Inhalt der Werbeflächen wird dabei von Google Adsense automatisch an den Content der jeweiligen Website angepasst, so dass in der Regel themenrelevante Werbung angezeigt wird, die für den Webseiten-Besucher interessant sein und Interesse wecken könnte.

Eine Vergütung erhält der Webseitenbetreiber ausschließlich für Klicks auf die eingeblendeten Werbemittel, die zu erzielende Provision ist also eine erfolgsabhängige Vergütung. Mit verschiedenen Tools, wie der Einbettung von „Channels“ oder der Einbindung der Adsense-Werbemittel in Google Analytics hat der Websitebetreiber zahlreiche Möglichkeiten, seinen Werbeerfolg zu optimieren.

AdWords ist ein Werbeprogramm von Google, das 2000 eingeführt wurde. Mit AdWords können Werbetreibende Suchmaschinenmarketing betreiben, indem sie auf den Suchergebnissen von Google kleine Textanzeigen schalten und auf ihre Internetseite verlinken. Mittlerweile ist die Suchmaschinenwerbung die Haupteinnahmequelle von Google. Schon 2011 war AdWords bei der weltweit führenden Suchmaschine für 96 Prozent der Umsätze verantwortlich.

Tipp
Der Etat für die Anzeigenwerbung ist klickabhängig und kann vom Werbenden, genau wie die Zeitspanne sowie Länderverteilung der Werbung selbst bestimmt werden.

Das Image ist ein ideelles Vorstellungsbild von einem Unternehmen oder einer Marke.
Es wird durch gezielte Kommunikationsmaßnahmen erreicht und soll ein möglichst positives Bild (Image) vom Unternehmen oder einem Produkt erzeugen. Die Imagebildung ist also ein Prozess, mit dem versucht wird, durch umfassende Kommunikationsmaßnahmen bei Kunden und der Öffentlichkeit eine bestimmte Vorstellung vom Unternehmen oder der Marke zu entwickeln.

Die IVW ist eine Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. IVW prüft Print-, FFF- und Onlinemedien nach nachfolgenden Kriterien:

Druck-, verbreitete und verkaufte Auflagen (Verlage/periodische Presseerzeugnisse)
Regional verbreitete Auflagen (Tageszeitungen)
Zusammensetzung der Empfängerschaft (Fachzeitschriften)
Nachweis von Plakatstellen (Plakat)
Besucherzahlen (Kino)
Spotausstrahlung (Hörfunk/TV)
Nachgewiesene Auflagen (elektronische Periodika wie CD-ROM)
Nachgewiesene Zugriffe (Online-Medien)

Die Mitgliedschaft in der IVW ist freiwillig, die Kennzeichnung IVW-geprüft gilt als Gütesiegel.

Unter Key-Account-Management („Schlüsselkunden-Management“) versteht man eine Organisationsform des Vertriebs, die sich an Abnehmern bzw. Abnehmergruppen orientiert. Der Key-Account-Manager steht einem Schlüsselkunden oder einer Schlüsselkundengruppe als fester Ansprechpartner auch produktübergreifend zur Verfügung und vertritt das gesamte Leistungsspektrum seines Unternehmens.

Das Keyword (Schlüsselwort, Stichwort oder Tag) ist im Internetmarketing der Begriff, nach dem User bestimmte Websites suchen. Dabei kann es sich um ein Wort als auch um Wortkombinationen handeln. Zum einen wird dabei der Suchmaschinenbegriff bezeichnet, den Internetnutzer im Suchfeld einer Suchmaschine wie zum Beispiel Google eintippen, und zum anderen in der Suchmaschinenwerbung das oder die Schlüsselwörter, unter denen die Anzeige eingeblendet werden soll.
Suchmaschinenoptimierte Texte (auch in Metatexten) enthalten, richtig und sinnvoll platziert, nicht nur ein Schlüsselkeyword, sondern auch Nebenkeywörter, die den oder die Suchbegriffe griffig umschreiben. Hier ist allerdings Sachkenntnis und Phantasie gefragt.

Tipp
Aktuelle weitere Schlüsselwörter, die den Suchbegriff umschreiben, finden Sie auf Ihrer oder gefundenen Website links unten unter Verwandte Suchanfragen zu …

Die Landing Page ist eine spezielle Website, die auf ein bestimmtes Angebot optimiert ist, welches alleine, ohne störendes Beiwerk vorgestellt wird. Sie wird einfach in Suchmaschinen gefunden, da sie auf ein oder mehrere Suchwörter (Keywörter) oder einen Klick auf den Suchmaschineneintrag gezielt aufgerufen wird. Die wesentlichen Bestandteile einer Landing Page sind zum Beispiel: Anfrageformular, Link zu Webshop oder Call-Back-Button.
Landungsseiten sind nicht mit Brückenseiten (doorway page) zu verwechseln, sie dienen nicht der direkten Werbung. Sie dienen als Unternehmens-Empfangsseite zum Beispiel zur Wegweisung in diverse Unternehmensbereiche und natürlich auch zur Suchmaschinen-Optimierung.

Unter einem Lead versteht man die Adress- bzw. Kontaktdaten eines potenziellen Kunden oder auch eines Neukunden, der beim ersten Kontakt nicht nur seine Daten hinterlegt, sondern sofort bestellt hat.

Leads können sowohl offline (z. B. durch Preisausschreiben), als auch online generiert werden. Zu einem Lead gehören die vollständigen Adressdaten sowie E-Mail-Adresse des Kunden/potenziellen Kunden.
Insbesondere im Internet ist die Generierung eines Leads bei Partnerprogrammen eine beliebte „Währung“, um die Vergütung an die teilnehmenden Affiliates zu ermitteln.

Marketingkommunikation ist die bewusste Beeinflussung marktwirksamer Meinungen mit der Absicht, die Meinungen im Markt den eigenen unternehmerischen Zielvorstellungen anzugleichen. Die Marketingkommunikation wird in klassische Werbung (sog. Above the line advertising) sowie nichtklassische Werbung (sog. Below the line advertising) eingeteilt.

Als Merchant bezeichnet man ein Unternehmen, welches entweder selbst ein Partnerprogramm durchführt oder dieses im Rahmen eines Affiliate-Netzwerkes anbietet.

Die Mikro-Website dient zur Ergänzung eines größeren Internetauftritts. Sie ist auf ein bestimmtes Produkt, eine Kampagne oder Veranstaltung „abgespeckt“. Sie hängt in der Regel thematisch mit der größeren Website zusammen, hat eine eigene URL, eigene Keywords und ist durch Backlinks mit der Hauptwebsite oder einem Unternehmensauftritt verbunden.
Im Gegensatz zu regelwidrigen Doorway Pages können Microsites den Usern durchaus informative Inhalte bieten.

Nielsen führt Studien zu Verbrauchern in 47 europäischen Märkten und in über 100 Ländern weltweit durch, um eine möglichst komplette Übersicht über Kauftrends und Medienverhalten zu geben.

Als Nielsen-Ballungsräume werden Teilregionen innerhalb der Nielsen-Gebiete definiert, die mindestens 1 Mio. Einwohner umfassen und in denen mindestens 1 000 Einwohner pro qkm leben, im Kern sogar 1 500 Einwohner pro qkm.

Auch Public Relations oder PR genannt, zielt auf die Gewinnung öffentlichen Vertrauens ab und verfolgt in der Regel firmenbezogene Ziele anstelle produkt- oder markenbezogener Ziele. Sie richtet sich dabei an externe und interne Zielgruppen.

Externe Zielgruppen:
Zulieferer und Zwischenhandel
Presse als Multiplikator
Kunden und Interessenten

Interne Zielgruppen:
Belegschaft
Führungskräfte
Ehemalige

Hierunter versteht man die Abgrenzung eines Angebots zum Wettbewerb und die Hervorhebung dieser Abgrenzung gegenüber Interessenten. Die Positionierung formuliert möglichst kurz, was ein Produkt oder ein Unternehmen behauptet besser zu können als jedes vergleichbare Produkt bzw. der Mitbewerber.

Prime Time ist die Hauptsendezeit von Hörfunk- und TV-Sendern bzw. die Zeiten, zu denen die meisten Hörer bzw. Zuschauer verzeichnet werden. Sie liegt dabei meist in den Zeiten der sogenannten Rush-hour:

Hörfunk: morgens und abends, wenn viele Berufspendler unterwegs sind.

TV-Sender: zwischen 18.00 und 23.00 Uhr.

Hörfunk- und TV-Spots sind in der Prime-Time entsprechend am teuersten.

Bei einer Pull- oder Push-Strategie richtet ein Unternehmen seine Marketingkommunikation direkt in Richtung Endverbraucher. Dieser soll durch Werbung, Verkaufsförderungs- und sonstige Maßnahmen dazu bewegt werden, beim Handel entsprechende Nachfrage zu erzeugen, was diesen dann wiederum dazu bringt, Ware zu listen bzw. zu ordern.

Hierbei wird für eine Marktforschungsstudie zunächst eine Stichprobe gebildet, die aufgrund demografischer Merkmale und anderer Auswahlkriterien von den jeweiligen Interviewern selbst bestimmt wird. Die Repräsentativität kann in der Regel nicht durch eine statistische Fehlerberechnung gesichert werden.

Diese Art der Marktforschungsstudie wird bei Vorort- und häufig bei Online-Befragungen eingesetzt: Durch eingrenzende Startfragen wird zunächst ermittelt, ob der potenzielle Teilnehmer zur gewünschten Stichprobe gezählt werden kann, da hier Fehleingaben oder bewusst falsch gemachte Angaben nicht ausgeschlossen werden. Eine statistische Fehlerberechnung lässt sich bei dieser Art der Befragung kaum vornehmen.

Mit der Abkürzung RGB bezeichnet man ein Farbmodell aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau.
Das RGB-Modell ist ein Farbmodell, das im Bildschirm-Bereich eingesetzt wird, da dort die Farben aus rotem, grünem und blauem Licht zusammengemischt werden.

Ziel ist die Verbesserung der Sichtbarkeit auf den Ergebnislisten der Suchmaschinen. Die Verbesserung wird zum einen durch gekaufte Werbeeinblendungen und zum anderen durch gekonnte Suchmaschinenoptimierung erreicht. Beide Möglichkeiten beruhen auf eigenen Rankingfaktoren. Sie beeinflussen sich nicht gegeneinander und können parallel zur Suchmaschinenoptimierung genutzt werden. 

Soziale Medien dienen der – häufig profilbasierten – Vernetzung von Benutzern, deren Kommunikation und Kooperation über das Internet. Der Begriff kann im Sinne der menschlichen Gemeinschaft oder eines selbstlosen und gerechten Umgangs verstanden werden. Für manche Betreiber ist das Soziale nur Mittel zum Zweck der Datennutzung und Cybermobbing und -stalking. Dies ist gerade in sozialen Netzwerken weit verbreitet ("Antisocial Media"). Unter Betonung des Technischen spricht man auch von Social Software. Das Web 2.0, das Mitmachweb, ist wesentlich durch soziale Medien geprägt.

Spam (oder Junk) bezeichnet in der Online-Welt E-Mails, die einem Empfänger unerwünscht zugeschickt werden. Der Absender, meist falsch, schickt seine Spam-Mails über einen ungeschützten Server, wodurch sich seine Spuren im Netz verlieren.
In der Regel dienen Spam-Mails unseriöser Werbung wie zum Beispiel Finanzen und speziellen Dienstleistungen. Doch es treten auch sogenannte Viren- oder Trojaner-Spams auf, die beim Öffnen eine schädliche Software auf dem Computer des Empfängers installieren und sich von selbst weiter verschicken.

Tipp:
Mit der Schreibweise [at] oder (at) bei Adressen im Internert wird vermieden, dass eine E-Mail-Adresse von automatischen Robots, die das Internet nach E-Mail-Adressen für den Versand von Spam-Mails durchsuchen, auf Anhieb als solche erkannt werden kann.

Hierzu versteht man Maßnahmen, die dafür sorgen, dass eine Webseite zu bestimmten Suchbegriffen (Keywords) in den Suchmaschinenergebnissen möglichst weit vorne gelistet wird. Der Benutzer (User) benutzt in der Regel nur die ersten Seiten der ausgegebenen Suchergebnisse. Ziel ist es daher, möglichst eine Platzierung unter den ersten zehn Suchtreffern (Top 10) zu erreichen.
Die Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung unterteilen sich in Onpage-Maßnahmen – also Optimierungen, die auf der eigenen Webseite durchgeführt werden – und in Offpage-Maßnahmen, die außerhalb der eigenen Webseite erfolgen.
Zur Onpage-Optimierung gehört u. a. das Einpflegen der favorisierten Keywords in den für User nicht sichtbaren Inhalt (Content) der Seite.
Bei der Offpage-Optimierung versucht man z. B., Links auf anderen Webseiten zu bekommen, die möglichst mit dem Keyword im Linktext auf die eigene Webseite verweisen.
Wird eine Webseite optimal für Suchmaschinen erstellt und verstößt dabei nicht gegen deren Spam-Richtlinien, kann man in der Regel davon ausgehen, dass diese Seite für Besucher eine hohe Relevanz hat.

Zu Deutsch Gebrauchstauglichkeit oder Benutzerfreundlichkeit. Auf das Internet bezogen entscheidet es über den Erfolg oder Misserfolg einer Website. Eine Website ist benutzerfreundlich, wenn der User schnellstmöglichst und mit geringstmöglichem Suchaufwand an sein Ziel kommt (z.B. Informationen sammeln oder Kauf in einem Online-Shop). Dabei spielen unterschiedliche Kriterien eine Rolle, wie beispielsweise eine logische Navigation und weitere zielgruppenrelevante Aspekte wie animierende Movies, Funktionsanimationen und selbstverständlich lesbar strukturierte und suchmaschinenoptimierte Texte.

USP ist die Abkürzung für Unique Selling Proposition. Der Begriff lässt sich in etwa übersetzen mit „Einzigartige Werbebotschaft“.
Sie beruht auf der Forderung, dass jede Werbekonzeption versuchen müsse, eine einmalige, von allen Wettbewerbern unterscheidbare Werbeaussage zu machen, also ein Alleinstellungsmerkmal zu definieren und dann entsprechend in der Werbung hervorzuheben.

Der Werbeblock im Fernsehen und im Radio muss als solcher klar gekennzeichnet sein. Daher wird er durch einen Trenner optisch und/oder akustisch von anderen Programminhalten separiert

Im Internet wird nur dann die tatsächlich vom Programmierer vorgesehene Schriftart angezeigt, wenn diese auch auf dem lokalen PC, Tablet oder Smartphone des Besuchers der Website vorhanden ist. Mit üblichen Standardschriften wie Times, Arial oder Verdana wird es in den seltensten Fällen Probleme geben.
Handelt es sich bei der Hausschrift eines Unternehmens jedoch um eine weniger verbreitete Schrift, muss man bei der Programmierung der Website im Zweifelsfall davon ausgehen, dass die entsprechende Schrift auf dem Rechner des Website-Besuchers nicht vorhanden ist und stattdessen z. B. eine der Standardschriften dargestellt wird.

Corporate Design-Puristen versuchen dies zu umgehen, indem sämtliche Textteile in Form von Bildern dargestellt werden. Dies hat zwar den Vorteil, dass immer die Hausschrift des Unternehmens zu sehen ist (unabhängig von den auf dem PC installierten Schriften), aber auch den Nachteil, dass Suchmaschinen die in diesen Bildern enthaltenen Texte nicht als Text interpretieren können.
Daher empfiehlt es sich für Webseiten, eine Schrift zu verwenden, die der Hausschrift möglichst nahekommt, auf PCs aber entsprechend verbreitet ist, um ungewollte Darstellungsfehler zu vermeiden.

Als Zweitplatzierung bezeichnet man eine Sonderplatzierung außerhalb des üblichen Regalplatzes, sogenannte Stammplatzierung, einer Ware im Handel. Häufig stehen diese Waren, in der Regel Mitnahmeartikel, dann auf einer entsprechenden Aktionsfläche oder in der Nähe des Kassenbereiches.