• Werbebegriffe für Print & Web

Bilder, Icons oder Grafiken, die beispielsweise in Diskussionsforen oder Computerspielen als Stellvertreter für die echte Person eingesetzt werden, nennt man Avatare. Sie können sowohl einfache plastische Symbole, Comiczeichnungen oder auch dreidimensionale Darstellungen sein.

Account (Konto/Rechnung) bezeichnet im Internet die Zugangsberechtigung zu einem externen Computer, auf dem ein Account, ein Konto eingerichtet ist. Meist muss man sich über Login: Kenn- und Passwort identifizieren, um Zugriff auf diverse Programme oder Dienstleistungen auf dem Computer zu bekommen. Ein E-Mail-Account bezeichnet zum Beispiel das E-Mail-Konto.

Indem ein Website- oder Blog-Betreiber einen bestimmten Produktlink in den Shop eines Händlers oder Herstellers in seine Website einbaut und ein Interessent über diesen Link etwas kauft, kann er dafür eine Provision erhalten. Man verkauft als Affiliate nicht selbst, sondern vermittelt Käufer an den jeweiligen Shop-Betreiber.

Als Affiliate kann man sich kostenlos bei einem Shop-Betreiber wie zum Beispiel Amazon anmelden und spezielle Links zu Produkten generieren und in seine Website einbauen. Kommt ein Verkauf über diesen Link zustande, erhält er eine Provision von einigen Prozent. So kann ein engagierter Affiliate, ohne eigenes Risiko, zig Produkte bewerben und Verkaufsprovisionen kassieren. Bekannte Provisionsmodelle sind zum Beispiel: Pay per Sale, Pay per Klick, Pay per Lead, Pay per SignUp, Pay per View ua.

Affiliate Marketing ist kein Selbstläufer. Nur wer sich wirklich engagiert, ständig Shopartikel testet und optimiert, steigert seinen Provisionserlös.

Man unterscheidet zwischen above-the-line und below-the-line-Maßnahmen.
Unter above-the-line versteht man die "klassischen" Werbeträger und Werbemaßnahmen wie Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften, Plakatierung an Außenstellen sowie Spots in Film, Funk und Fernsehen.
Mit below-the-line bezeichnet man nun die "nichtklassischen" Wege: Direktmarketing, Telefonmarketing, Events, Verkaufsförderung, Product-Placement, Sponsoring, Online-Marketing.

After-Sales-Marketingt bzw. Verkaufsfolge-Management bezeichnet sämtliche Maßnahmen des Marketings, die von Herstellern und Dienstleistern einschließlich Handelsunternehmen ergriffen werden, um nach einem erfolgreichen Geschäftsabschluss bzw. Verkauf den Kunden an das eigene Produkt, die eigene Dienstleistung, die eigene(n) Marke(n) oder das eigene Geschäft zu binden.

Das After-Sales-Management will die Kunden nachträglich in ihrer Kaufentscheidung bestätigen, sie zu Wiederholungs- und Zusatzkäufen anregen, die Kundenzufriedenheit erhöhen und die langfristige Kundenbindung sichern.

Die AIDA-Formel/Modell ist ein Stufenmodell der Werbewirkungsforschung und bedeutet Attention, Interest, Desire und Action.
Nach der Theorie der AIDA-Formel ist es zur Erreichung der Werbeziele erforderlich, erst die Aufmerksamkeit der Zielpersonen/Zielgruppe zu gewinnen (Attention), dann deren Interesse zu wecken (Interest), das in einem Kaufwunsch mündet (Desire), der dann zum Kaufakt führt (Action).

Seit der Veröffentlichung des ersten Android-Smartphones wurden zahlreiche Apps für das Betriebssystem entwickelt und veröffentlicht. Der Android Market heißt mittlerweile Google Play und bietet kostenpflichtige und kostenlose Android-Apps. Weil die Übersichtlichkeit der Plattform stark zu wünschen übriglässt, hier zwölf gute Quellen für zum Teil kostenlose Android-Apps
AndroidPIT, Amazon, Appbrain, NDroid, Rockbär.de, AndroidMag, F-Droid, Opera mobile Store, Chip Online, Computer Bild, PC-Welt, BlogAndroid.

Unter antizyklischer Werbung versteht man Werbung, deren Etat nicht als fixer Teil des Umsatzes kalkuliert wird, sondern es ausdrücklich erlaubt, in Zeiten besonders starken Konkurrenzwerbedrucks (schlechter Abverkauf) entsprechend weniger Mittel und in Zeiten schwächeren Konkurrenzwerbedrucks entsprechend mehr Mittel, vorausschauend für schlechte Zeiten, einzusetzen.

Mobile Apps (application = Anwendung) sind Anwendungssoftware, die im Internet zum Herunterladen auf Smartphones und Tablet-PCs bereitstehen. Sie können in unterschiedlichen Onlineshops (z.B. im Android Market von Google) gegen Bezahlung oder zum Teil kostenlos auf mobilen Geräte installiert werden. Im Gegenteil zu Systemprogrammen haben mobile Apps in der Regel einen direkten Nutzen für den Anwender, z.B. Spiele zur Unterhaltung, Handwerkshilfen, Gesundheitstipps sowie Anwendungen für Social Media wie Facebook uvm.

Die AWA (Allensbacher Werbeträger-Analyse) erscheint jährlich im Institut für Demoskopie und enthält Ergebnisse von Untersuchungen über die Reichweite und Zusammensetzung aller klassischen Medien sowie einen Zusatzband mit Verbrauchsdaten und Einstellungs- bzw. Verhaltensformen. Die Daten werden im Rahmen von Mehr-Themen-Umfragen nach dem Quoten-Verfahren erhoben.

Das Briefing ist die Information, die eine Werbeagentur zur Durchführung eines Auftrages oder zur Erstellung eines Angebotes erhält. Sie kann sowohl in schriftlicher als auch mündlicher Form weitergegeben werden. Ein Briefing umfasst i. d. R. Anweisung zur Verwendung der Corporate Design-Vorgaben, Informationen über Ziele und Zielgruppen, die Mitbewerbersituation, Produkt- und Unternehmensdetails usw. Briefing ist eine Art "Lagebesprechung". "Gebrieft sein" bedeutet also, informiert zu sein über das, was aktuell wichtig ist.

Von Branding spricht man im Marketing, wenn ein Produkt durch eine Wort-, Namens- oder Wortbildmarke als unverwechselbare Marke gekennzeichnet wird. Klassische Beispiele findet man häufig in der Lebensmittelindustrie, bei Getränken, im Fahrzeugbereich und bei Schokoriegeln oder Haushaltsmitteln, also Produkten, die sich weitgehend „nur“ vom Branding/Design voneinander unterscheiden.

Backend bezeichnet den Teil einer Software-Anwendung auf dem Server, der die Daten verwaltet. Dieser Bereich ist nur Administratoren zugänglich.
Als Frontend wird bei einer Software bzw. Web-Anwendung die Oberfläche, also das was der Benutzer sieht, bezeichnet.

Die Bezeichnung für das Kopieren von Daten in der Absicht, auf diese im Fall eines Datenverlustes zurückgreifen und zurückkopieren zu können.
Die auf dem Speichermedium gesicherten Daten werden als Sicherungskopie, engl. Backup, bezeichnet. Die Wiederherstellung der Originaldaten aus einer Sicherungskopie bezeichnet man als Datenwiederherstellung, Datenrücksicherung oder Restore

Werbeeinblendungen auf der Website. Er kann durch Hyperlinks mit der eigenen Website und mit anderen gewünschten Landingpages von Kunden, Lieferanten oder Partnernetzwerken verknüpft werden. Banner können fest in eine Website eingebunden werden oder auch nur für einige Sekunden erscheinen.
Die Werbung wird als Grafik- oder Animationsdatei in die Website eingebunden. Banner verweisen als Hyperlink auf die Website des Werbenden.

Für den deutschsprachigen Raum gelten zurzeit (2017) folgende Standardgrößen:
Pixel
300 x 250    Medium rectangle
728 x 90    Superbanner
160 x 600    Wide Skyscraper
400 x 400    Universal Flash Layer
468 x 60    Full Banner (Standardgröße)
234 x 60    Half Banner

Der Bekanntheitsgrad hat einen sehr starken Einfluss auf Unternehmenserfolg und auf die Ergebnisse von Anzeigen. Je höher der Bekanntheitsgrad, umso höher auch die Chance der Wiedererkennung. Man unterscheidet dabei nach „aktiver“ (Ermittlung ohne AIDED RECALL) und „passiver Bekanntheit“ (Ermittlung mit UNAIDED RECALL).

Below-The-Line (unter der Linie) werden Werbemaßnahmen außerhalb der "klassischen Werbung" genannt. Im Gegensatz zum "above the line", der klassischen Werbung, die sich eher passiv darstellt und den Konsumenten zum Handeln bewegen soll, fordert die "below-the-line"-Methode die Zielperson aktiv zum direktem Handeln auf. Below-the-line-Werbung gilt als direkter, zielgruppen-orientierter, persönlicher und führt nicht selten zu intensiverer Kundenbindung. Zur below-the-line-Werbung zählen unter anderem jegliche Form des Direktmarketings, Messen und Ausstellungen, Öffentlichkeitsarbeit, Gewinnspiel-Aktionen, Verteilung von kostenlosen Proben, Event-Marketing etc.

Benchmarking analysiert die jeweils besten Unternehmen bezogen auf deren wesentlichen Wettbewerbs- bzw. Wertschöpfungsvorteile. Dieser Vorteil kann sich z. B. auf die Produktgestaltung (Produktqualität), Produkt- oder Verfahrenstechnologien, das innerbetriebliche Informations- und Prozessmanagement sowie das Personal-, Führungs- und Motivationsmanagement beziehen.

Webbrowser, allgemein auch Browser (stöbern, schmökern, umsehen, auch abgrasen) sind spezielle Computerprogramme zur Darstellung von Webseiten im World Wide Web. Das Durchstöbern des World Wide Webs beziehungsweise das aufeinanderfolgende Abrufen beliebiger Hyperlinks als Verbindung zwischen Webseiten mit Hilfe solch eines Programms wird auch als Internetsurfen bezeichnet. Neben HTML-Seiten können Webbrowser verschiedene andere Arten von Dokumenten wie zum Beispiel Bilder und PDF-Dokumente anzeigen. Webbrowser stellen die Benutzeroberfläche für Webanwendungen dar.

Das Copyright © entspricht in etwa dem deutschen Urheberrecht. In USA, Großbritannien, Kanada, Australien liegt der wesentliche Unterschied aber darin, dass das Copyright eher finanziell orientiert ist. Das deutsche Urheberrecht schützt den ideellen Wert des Werkes für den Urheber. Der bekannte Copyrightvermerk soll die Nutzer eines urheberrechtlichen Werkes auf das Bestehen dieser Rechte hinweisen.
Im Gegensatz zum Markenschutz, der in der Regel eine kostenpflichtige Registrierung beim Patentamt erfordert und mit einem ® gekennzeichnet wird, ist die Benutzung des Copyrightvermerks © kostenlos und darf bei jedem selbst erstellten Werk verwendet werden. Zum Beispiel Internetauftritt, Grafiken, Fotomontagen, Texte uvm.

Content (Inhalt / Gehalt) sind über Medien verbreitete Inhalte, z. B. auf einer Internetseite. Diese können in Textform, als Bild, Video- oder Audiodaten vorliegen. Der Content einer Seite (in Textform) dient Suchmaschinen (Google, T3n, Hot Topic, buhla, Ixquick, fragFinn, cc Search, blinks, DuckDuckGo usw.) zur Beurteilung und Einschätzung einer Internetseite.

Das Corporate Design ist ein Teilbereich der gesamten Unternehmensidentität (Corporate Identity) und stellt die "visuelle Identität" eines Unternehmens dar:  Logo, Typographie, die Verwendung der Hausfarben, sowie die grundsätzliche Gestaltung aller Werbeinstrumente. Ziel ist es, durch eine einheitliche, grafische Gestaltung einen möglichst hohen Wiedererkennungswert zu erreichen, um sich von Mitbewerbern abzugrenzen.

Corporate Identity (Unternehmensidentität) bezeichnet die einheitliche Unternehmenskommunikation, d.h. das durchgehende Erscheinungsbild eines Unternehmens nach innen und außen. Ziel einer CI ist es, dem Unternehmen eine "Persönlichkeit" zu geben. Dadurch soll neben einer starken Kundenbindung und einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung auch eine verstärkte Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen erreicht werden. 

Crawler (Robots) sind kleine Programme, die für Suchmaschinen Inhalte von Internet-Seiten sammeln, um diese bei Suchvorgängen (Google) besser einschätzen zu können. Crawler werden auch als Spider bezeichnet.

CMYK steht für die englische Bezeichnung der vier Druckfarben Cyan (Türkisblau), Magenta (Purpurrot), Yellow (Gelb) und Key (Schwarz). Im CMYK-Farbsystem wird aus diesen vier Grundfarben jede beliebige Farbe gemischt. Drucker und Bildschirme unterscheiden sich grundsätzlich in der Art ihrer Farbdarstellung. Deshalb muss ein Farbbild bei einem Druckvorgang vom computerinternen RGB-(Red Green Blue) Farbmodell in das cmyk-Farbsystem umgerechnet werden.

Da auf Bildschirmen von einem schwarzen Hintergrund ausgegangen wird, werden durch Aktivieren der Elektrostrahlen rote, blaue und grüne Punkte zum Leuchten und so sichtbar gemacht. Der Drucker geht aber von einem weißen Hintergrund, dem zu bedruckenden Blatt Papier aus und legt deshalb eine Kombination von Punktrastern unterschiedlicher Dichte übereinander. Dementsprechend kann das CMYK-Farbmodell eine überaus breite Farbpalette darstellen.

CMS Content Management System (Inhalts-Verwaltungs-System) bezeichnet ein Anwendungs-Internetprogramm, das dem Betreiber einer Internet-Seite auch ohne Kenntnisse von Programmiersprachen oder HTML ermöglicht, Inhalte oder Bilder auf einer Website selbst zu ändern, ohne den Programmierer zu Hilfe zu nehmen.

Domain-Grabbing (Ergreifen) bezeichnet das wahllose Reservieren attraktiver Domains mit dem Ziel, sie gewinnbringend zu verkaufen. Auch das Belegen von vielversprechenden Domains, die guten Traffic erwarten lassen, ohne inhaltlich dem Namen zu entsprechen, wird Domain-Grabbing genannt. Dies ist generell nicht illegal. Trotzdem gilt diese Form der Domainreservierung als unseriös, da der User durch irreführende Namen getäuscht wird.

Die Domain ist ein logisches Teilnetz in einem internationalen Netzwerk (Internet), das über einen bestimmten Domain-Namen angesprochen wird. Sie ist der Name einer Website, z. B. www.agentur-rubel.de. Die Domain ist Bestandteil der URL und identifiziert die Internetseite für alle Browser und Suchmaschinen.

DTP, Desktop-Publishing steht für Printgestaltung am Schreibtisch. Hier werden Bilder und Texte erstellt, die später in Broschüren, Magazinen oder Katalogen verarbeitet werden. Im Vergleich zu ursprünglichen Techniken der Printmedien werden hier nicht mehrere aufeinander folgende grafische Arbeitsschritte benötigt. Deshalb werden seit über 20 Jahren Printprodukte ausschließlich im Rahmen des DTP produziert.

Disclaimer ist der Fachbegriff für Haftungsausschluss im Internet. Er wird sowohl auf Websites wie auch in E-Mails verwendet. Auf Websites distanziert sich der Betreiber meist von Aussagen, die er selbst nicht zu verantworten hat. Disclaimer in E-Mails fordern meist einen unbeabsichtigten Empfänger zum sofortigen Löschen und Ignorieren der E-Mail auf.

Heute hat sich in der Kommunikationsbranche an Stelle des Begriffes Direktmarketing weitgehend der Begriff Dialogmarketing durchgesetzt.
Hierunter versteht man Marketingaktivitäten, bei denen entweder ein direkter Kontakt zu den angesprochenen Zielpersonen besteht oder durch die ein solcher direkter Kontakt aufgebaut werden soll.

Eine Brückenseite ist eine auf Suchmaschinen optimierte Internetseite, die als Zwischenseite auf die eigentliche Website fungiert. Sie verfolgt keine direkten und offensichtliche Werbezwecke. Ist dies der Fall, wird sie als Landing Page bezeichnet.
Durch die Brückenseiten kann eine Suchmaschinenoptimierung vorgenommen werden, ohne dass die Inhalte der eigentlichen Website verändert werden müssen. Die Seiten werden mit Keywords (Schlüsselwörtern) gespickt, unter denen sie bzw. die verlinkten Seiten in Suchmaschinen gefunden werden sollen. Außerdem werden Brückenseiten benutzt, um die Linkpopularität zu erhöhen und damit das Ranking in Suchmaschinen zu verbessern.

Mit Durchschnittkontakten bezeichnet man die durchschnittliche Anzahl der Kontakte mit einem Werbeträger bezogen auf sämtliche Personen, die von diesem Werbeträger erreicht werden. Die also nachweislich mindestens einen Kontakt damit gehabt haben. Die Summe aller Kontakte geteilt durch die Anzahl der Personen mit mindestens einem Kontakt ergibt die Kontaktzahl.

E-Commerce (electronic commerce) steht für den Begriff Elektronischer Handel und bezeichnet Geschäftsbeziehungen oder Tätigkeiten, die sich auf elektronischer Basis (meist über das Internet) abspielen. Sowohl Online-Überweisungen, Online-Bezahlungen per Kreditkarte, Kauftätigkeiten und Bestellungen über das Internet zählen zu E-Commerce.

E-Mail-Marketing bezieht sich auf Werbung, die per E-Mail direkt an den Nutzer geschickt wird, z.B. über Newsletter. Marketing- und PR-Botschaften wie Neuheiten, Angebote und Informationen werden so gezielt der Zielgruppe bzw. potenziellen Neukunden übermittelt. Die Möglichkeit, unaufgefordert weltweit Massen-Mails zu verschicken, ist auch der Grund für die steigende Spam-Flut.

Tipp
Newsletter müssen die Möglichkeit bieten sie zu akzeptieren oder abzulehnen.

Die Euroskala ist eine genormte Farbpalette bestehend aus den vier Grundfarben des Drucks (CMYK = Cyan, Magenta, Yellow und Black), der subtraktiven Farbmischung.

Aus diesen Farben setzen sich alle Farben (außer Leucht- und Spezialfarben) zusammen. So werden beispielsweise Vierfarbbilder nach Euroskala, unter Mischung der vier Grundfarben gedruckt. Farben nach der Euroskala werden durch den prozentualen Anteil ihrer Einzelfarben (CMYK) definiert.

 

 

Unter einem Event versteht man eine Veranstaltung. Dies kann sowohl eine Veranstaltung für Kunden sein (Kunden-Event) als auch eine Veranstaltung für Händler oder ein internes Event für die eigenen Mitarbeiter.
Während Events für Kunden in der Regel dazu dienen, diese an ein Unternehmen oder Produkt zu binden bzw. direkte Abverkäufe zu erzielen, sind Events für Händler und eigene Mitarbeiter gedacht, diese zu motivieren oder neue Produkte vor Markteinführung zu Schulungszwecken vorzustellen.

Forced Klicks sind Klicks auf Werbeseiten, die vom User nicht willentlich durchgeführt werden, da sie als Werbung nicht oder nur unzureichend zu erkennen sind. Forced Klicks sind eine unlautere Methode, um die Klickraten auf Werbeseiten zu erhöhen. Meist werden sie genutzt, um durch Pay-per-Click-Seiten (PPC) an den Klicks zu verdienen.

Freshness (Frische) ist der Faktor der Aktualität von Websites im Verhältnis zur Besucherfrequenz.
Der Freshness-Faktor ist ein durchschnittlich guter Faktor, um beim Besucher "aktuell" zu sein. Faktor 2 bedeutet, dass die Seite nach dem ersten Besuch schon einmal aktualisiert wurde. Faktor 0,5 sagt, dass der Besucher im Schnitt bei jedem zweiten Besuch neue Inhalte vorfindet.

FAQ (Frequently Asked Questions) ist die Bezeichnung für häufig gestellte Fragen zum Beispiel im Internet, bei Publikationen oder Presseberichten.

Der Begriff Facelifting (Gesichtsstraffung) stammt ursprünglich aus der Plastischen Chirurgie und wird auch gern für die Neugestaltung oder das Redesign einer Website verwendet. Das Facelifting dient in der Regel der Verkaufsförderung, indem Aktualisierung, Verbesserung oder Erneuerung suggeriert wird, ohne jedoch inhaltlich etwas zu verändern.

Das Favicon ist ein kleines Favorite Icon, in der Regel ein  16 x 16 oder 32 x 32 Pixel großes Logo oder unternehmenstypisches Bild, das im Internet der URL, die im Browser erscheint, vorangestellt wird. Es dient zur besser Identifizierung und Wiedererkennung der Internetseite.

Facebook ermöglicht die Erstellung von privaten Profilen zur Darstellung der eigenen Person, von Unternehmensseiten zur geschäftlichen Präsenz sowie von gleichinteressierten Gruppen zur privaten Diskussion. Die Profile können durch Freundschaftsanfragen untereinander vernetzt werden, wobei eine unbeschränkte Anzahl von Abonnenten (Followern auf Twitter) möglich ist, die Höchstgrenze ist jedoch auf 5.000 Freunde mit direkter Verbindung begrenzt. Darüber hinaus bietet Facebook einen Messenger für Videotelefonie sowie eine Entwicklungsplattform zur Erstellung von Apps.

Laut einer Langzeitstudie der TU Darmstadt und der TU Dresden wurden im Jahr 2014 in Deutschland rund 91 Prozent aller Online-Nachrichten der Mediengesellschaften über die Facebook-Like und Teilen-Buttons verbreitet.

Das Firmenimage ist ein Abbild der Identität (Corporate Identity) eines Unternehmens.

Unter Firmenimage versteht man eine vorgefasste, festumrissene Vorstellung, die eine einzelne Person oder ganz allgemein die Öffentlichkeit von einem Unternehmen hat. Werbebotschaften, Presseberichte und deren subjektive Interpretation durch den Empfänger können ein Firmenimage sowohl positiv als auch negativ beeinflussen bzw. verzerren.

Kleine Gastgeschenke auf Briefen und Drucksachen zur Aufwertung und zum Erwecken eines Mehrwertes. Beliebte Gadgets mit Absenderaufdruck sind zum Beispiel: Materialmuster, Münzen, Kugelschreiber und Notizblöcke. Aber auch Sticks mit Präsentation zur individuellen Weiterverwendung.

Dieser Begriff steht für das Ermitteln von Besuchern im Internet oder bei E-Mail-Empfängern nach Standorten. Suchmaschinen bieten Kunden die Möglichkeit der regionalen Werbung.

Ideen kontra Budget. Guerilla-Marketing nennt man ungewöhnliche Werbemaßnahmen/Aktionen, die durch geringen finanziellen Einsatz, aber durch außergewöhnliche Ideen brillieren. Sie sind provokant, originell, frech und in der Regel branchenuntypisch.

Google Adsense ist ein Programm des Suchmaschinenanbieters Google für Betreiber von Webseiten (Webmaster). Diese können ihre Website bei Google Adsense als Werbefläche anmelden und dann über die Einbindung von Werbebannern, Linkblöcken sowie Suchfenstern die Besucher ihrer Webseiten dazu animieren, auf die eingeblendete Werbung zu klicken. Der Inhalt der Werbeflächen wird dabei von Google Adsense automatisch an den Content der jeweiligen Website angepasst, so dass in der Regel themenrelevante Werbung angezeigt wird, die für den Webseiten-Besucher interessant sein und Interesse wecken könnte.

Eine Vergütung erhält der Webseitenbetreiber ausschließlich für Klicks auf die eingeblendeten Werbemittel, die zu erzielende Provision ist also eine erfolgsabhängige Vergütung. Mit verschiedenen Tools, wie der Einbettung von „Channels“ oder der Einbindung der Adsense-Werbemittel in Google Analytics hat der Websitebetreiber zahlreiche Möglichkeiten, seinen Werbeerfolg zu optimieren.

AdWords ist ein Werbeprogramm von Google, das 2000 eingeführt wurde. Mit AdWords können Werbetreibende Suchmaschinenmarketing betreiben, indem sie auf den Suchergebnissen von Google kleine Textanzeigen schalten und auf ihre Internetseite verlinken. Mittlerweile ist die Suchmaschinenwerbung die Haupteinnahmequelle von Google. Schon 2011 war AdWords bei der weltweit führenden Suchmaschine für 96 Prozent der Umsätze verantwortlich.

Tipp
Der Etat für die Anzeigenwerbung ist klickabhängig und kann vom Werbenden, genau wie die Zeitspanne sowie Länderverteilung der Werbung selbst bestimmt werden.

Die IP-Adresse ist die offizielle Adresse eines Computers in einem Netzwerk. Sie ermöglicht die eindeutige Identifizierung im weltweiten Web. Die IP-Adresse wird durch den Domainnamen, zum Beispiel: www.mustermann.com öffentlich dargestellt. Manche Systeme vergeben auch dynamische IP-Adressen, die sich bei jeder Einwahl ins Netz verändern.

Die bewusste Imagebildung auf persönlicher und unternehmerischer Ebene ist die subjektive Wahrnehmung nach innen und außen. Sie entsteht durch jeden Kontakt mit der Person, Unternehmen und Produkt. Aber auch durch die Außendarstellung (Corporate Design) und durch die Öffentlichkeitsarbeit (Public Relationsship). Jedes und jeder hat ein Image – positiv oder negativ belegt.

 

 

Die IVW ist eine Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. IVW prüft Print-, FFF- und Onlinemedien nach nachfolgenden Kriterien:

Druck-, verbreitete und verkaufte Auflagen (Verlage/periodische Presseerzeugnisse)
Regional verbreitete Auflagen (Tageszeitungen)
Zusammensetzung der Empfängerschaft (Fachzeitschriften)
Nachweis von Plakatstellen (Plakat)
Besucherzahlen (Kino)
Spotausstrahlung (Hörfunk/TV)
Nachgewiesene Auflagen (elektronische Periodika wie CD-ROM)
Nachgewiesene Zugriffe (Online-Medien)

Die Mitgliedschaft in der IVW ist freiwillig, die Kennzeichnung IVW-geprüft gilt als Gütesiegel.

Unter Key-Account-Management („Schlüsselkunden-Management“) versteht man eine Organisationsform des Vertriebs, die sich an Abnehmern bzw. Abnehmergruppen orientiert. Der Key-Account-Manager steht einem Schlüsselkunden oder einer Schlüsselkundengruppe als fester Ansprechpartner auch produktübergreifend zur Verfügung und vertritt das gesamte Leistungsspektrum seines Unternehmens.

Das Keyword (Schlüsselwort, Stichwort oder Tag) ist im Internetmarketing der Begriff, nach dem User bestimmte Websites suchen. Dabei kann es sich um ein Wort als auch um Wortkombinationen handeln. Zum einen wird dabei der Suchmaschinenbegriff bezeichnet, den Internetnutzer im Suchfeld einer Suchmaschine wie zum Beispiel Google eintippen, und zum anderen in der Suchmaschinenwerbung das oder die Schlüsselwörter, unter denen die Anzeige eingeblendet werden soll.
Suchmaschinenoptimierte Texte (auch in Metatexten) enthalten, richtig und sinnvoll platziert, nicht nur ein Schlüsselkeyword, sondern auch Nebenkeywörter, die den oder die Suchbegriffe griffig umschreiben. Hier ist allerdings Sachkenntnis und Phantasie gefragt.

Tipp
Aktuelle weitere Schlüsselwörter, die den Suchbegriff umschreiben, finden Sie auf Ihrer oder gefundenen Website links unten unter Verwandte Suchanfragen zu …

Ein Layout ist in der Werbung die Verbildlichung eines geistigen Entwurfs und vermittelt dem Auftraggeber einen ersten Eindruck. Es informiert über bildliche und textliche Inhalte und bildet somit eine verbindliche Entscheidungsgrundlage zwischen Agentur und Auftraggeber für das spätere Ergebnis. Zu den grundlegenden Elementen eines Layouts zählen Gestaltung, Satzspiegel für Text- und Bildanordnungen, Schriftgröße und -art für Überschriften und Fließtexte, Weißraum, sowie das Verhältnis von Text zu Bild. 

Customer Lifetime-Value bezeichnet die „Lebensdauer" eines Kunden, d.h. die Zeit, in der ein Kunde als solcher aktiv ist und somit Umsatz generiert. Den "Kunden fürs Leben" gibt es heute immer seltener. Durch Unternehmenszusammenschlüsse, Marktveränderungen und Internet tritt der Wettbewerb um jeden einzelnen Kunden immer stärker in den Vordergrund und der Lifetime-Value wird zu einem beherrschenden Thema in der Akquise und Unternehmensausrichtung.

Die Landing Page ist eine spezielle Website, die auf ein bestimmtes Angebot optimiert ist, welches alleine, ohne störendes Beiwerk vorgestellt wird. Sie wird einfach in Suchmaschinen gefunden, da sie auf ein oder mehrere Suchwörter (Keywörter) oder einen Klick auf den Suchmaschineneintrag gezielt aufgerufen wird. Die wesentlichen Bestandteile einer Landing Page sind zum Beispiel: Anfrageformular, Link zu Webshop oder Call-Back-Button.
Landungsseiten sind nicht mit Brückenseiten (doorway page) zu verwechseln, sie dienen nicht der direkten Werbung. Sie dienen als Unternehmens-Empfangsseite zum Beispiel zur Wegweisung in diverse Unternehmensbereiche und natürlich auch zur Suchmaschinen-Optimierung.

Unter einem Lead versteht man die Adress- bzw. Kontaktdaten eines potenziellen Kunden oder auch eines Neukunden, der beim ersten Kontakt nicht nur seine Daten hinterlegt, sondern sofort bestellt hat.

Leads können sowohl offline (z. B. durch Preisausschreiben), als auch online generiert werden. Zu einem Lead gehören die vollständigen Adressdaten sowie E-Mail-Adresse des Kunden/potenziellen Kunden.
Insbesondere im Internet ist die Generierung eines Leads bei Partnerprogrammen eine beliebte „Währung“, um die Vergütung an die teilnehmenden Affiliates zu ermitteln.

Der Moiré-Effekt bei Drucksachen ist eine optische Täuschung, die den Eindruck von Helligkeitsschwankungen und Verzerrungen erzeugt. Dieser Bildfehler tritt auf, wenn feine Muster, Raster oder Linien in einem gegeneinander verschobenen Winkel übereinanderliegen und sich so gegenseitig beeinflussen. Da der Scanner selbst ein Raster über Bilder legt, ist der Moiré-Effekt besonders beim Einscannen von Bildern ein häufiges Problem und es kommt hier, besonders bei gleichförmigen Flächen, zu den beschriebenen Schwankungen in der Bildqualität. 

Im Geschäftsleben in der Regel eine kurze, oft stichwortartige Zusammenfassung oder Notiz, die während einer Besprechung oder eines Telefonates angefertigt wird. Bei umfangreicheren Besprechungen oder Konferenzen wird häufig ein Schriftführer zur Anfertigung und nachträglichen Verteilung eines Memos beauftragt. Oft ist das Memo auch Bestandteil im Briefing für die Werbeagentur.

Marketingkommunikation ist die bewusste Beeinflussung marktwirksamer Meinungen mit der Absicht, die Meinungen im Markt den eigenen unternehmerischen Zielvorstellungen anzugleichen. Die Marketingkommunikation wird in klassische Werbung (sog. Above the line advertising) sowie nichtklassische Werbung (sog. Below the line advertising) eingeteilt.

Als Merchant bezeichnet man ein Unternehmen, welches entweder selbst ein Partnerprogramm durchführt oder dieses im Rahmen eines Affiliate-Netzwerkes anbietet.

Die Mikro-Website dient zur Ergänzung eines größeren Internetauftritts. Sie ist auf ein bestimmtes Produkt, eine Kampagne oder Veranstaltung „abgespeckt“. Sie hängt in der Regel thematisch mit der größeren Website zusammen, hat eine eigene URL, eigene Keywords und ist durch Backlinks mit der Hauptwebsite oder einem Unternehmensauftritt verbunden.
Im Gegensatz zu regelwidrigen Doorway Pages können Microsites den Usern durchaus informative Inhalte bieten.

Nielsen führt Studien zu Verbrauchern in 47 europäischen Märkten und in über 100 Ländern weltweit durch, um eine möglichst komplette Übersicht über Kauftrends und Medienverhalten zu geben.

Als Nielsen-Ballungsräume werden Teilregionen innerhalb der Nielsen-Gebiete definiert, die mindestens 1 Mio. Einwohner umfassen und in denen mindestens 1 000 Einwohner pro qkm leben, im Kern sogar 1 500 Einwohner pro qkm.

Open Source (quelloffen) ist eine spezifische Weiterentwicklung der Open Source Bewegung im Internet. So sind Software, Quelltext und Medieninhalte öffentlich und für jedermann zugänglich. Befreit von firmeninterner Bürokratie und Hierarchie steht hier weniger der finanzielle Gewinn als vielmehr die eigene Überzeugung und die Förderung eigener Ideen im Vordergrund. Der aktive Einbezug der Kunden in Kommunikation und Interaktion sind die wichtigen Grundbegriffe des OSM. Ein beliebtes Konzept des OSMs ist zum Beispiel die kostenfreie Gründung von Communities. In Foren, Chats oder Blogs findet schnell ein konstruktiver Ideenaustausch statt, der dann weiter produktiv genutzt werden kann. 

Auch Public Relations oder PR genannt, zielt auf die Gewinnung öffentlichen Vertrauens ab und verfolgt in der Regel firmenbezogene Ziele anstelle produkt- oder markenbezogener Ziele. Sie richtet sich dabei an externe und interne Zielgruppen.

Externe Zielgruppen:
Zulieferer und Zwischenhandel
Presse als Multiplikator
Kunden und Interessenten

Interne Zielgruppen:
Belegschaft
Führungskräfte
Ehemalige

PR ist die Öffentlichkeitsarbeit eines Unternehmens durch Darstellung und Berichterstattung in Presse, TV, Rundfunk etc. Dieses gesteuerte Öffentlichkeitsbild möglichst positiv zu gestalten, ist Aufgabe der PR. Eine weitere Aufgabe der PR, den Bekanntheitsgrad eines Produktes oder Unternehmens zu erhöhen. Ebenso ist es möglich, durch gesteuerte PR Reaktionen im positiven und negativen Sinne am Markt auszulösen. (Banken, Automobilmarkt, Politik u.a.)

Die Produktplatzierung in den öffentlichen Medien Rundfunk, TV und Film bewegt sich in einer nicht genau definierten Grauzone. Sie darf nicht unmittelbar zu Kauf, Miete oder Pacht von Waren oder Dienstleistungen auffordern, insbesondere nicht durch spezielle verkaufsfördernde Hinweise auf diese Waren oder Dienstleistungen, und das Produkt darf nicht zu stark herausgestellt werden; dies gilt auch für kostenlos zur Verfügung gestellte geringwertige Güter. Alles andere ist verbotene Schleichwerbung und in jedem Fall unzulässig.

Grundfarben oder Erstfarben werden Primärfarben genannt, sind die Farben eines Farbmodells, aus denen alle anderen Mischfarben erzeugt werden können. Jedes Farbmodell enthält drei Primärfarben. Die beiden bekanntesten Farbmodelle sind: Cyan/Magenta/Gelb sowie Rot/Grün/Blau. Das Besondere: Primärfarben können nicht aus anderen Farben gemischt werden.

Das Portfolio (portare/tragen, folio/Blatt), ursprünglich eine Sammelmappe oder auch Brieftasche, in der Blätter und Unterlagen zusammengetragen werden, bezeichnet im Marketing die Zusammenstellung (Kollektion) von verschiedenen Produkten, Marken oder Dienstleistungen, die von einem Unternehmen Kunden angeboten werden.

Ein Pop-Up-Element ist Teil des Computerprogramms, bei dem ein neues Fenster aufspringt und Teilbereiche oder gar den ganzen Monitor überdeckt. Die Positionierung auf dem Bildschirm ist meist beliebig angeordnet und sie werden, nicht informativ und sparsam eingesetzt, von vielen Internet-Nutzern eher als störend empfunden. Neuere Browser verfügen daher über Pop-Up-Blocker, die jedoch „Hover Ads“, Informationen, die über dem Seiteninhalt liegen, nicht blockieren. 

Plugins sind Computerprogramme, die die Funktionalität eines Softwareprodukts erweitern. Sie werden über eine definierte Datenschnittstelle in ein anderes Programm eingebunden und vergrößern so den Funktionsumfang. Plugins sind in der Regel ohne die Anwendung, für die sie geschrieben wurden, nicht funktionsfähig. 

Phishingfilter sind dynamische Programme, die Websites mit betrügerischen Absichten erkennen und abwehren, bevor diese Schaden anrichten können. Ältere Versionen von Phishingfiltern können, im Gegensatz zu modernen Varianten, zur Verlangsamung des Browsers führen.

Als Phishing bezeichnet man den illegalen Versuch, an geheime Daten eines Internet-Benutzers zu kommen. Meist sind hier Passwörter, Konto-Zugangsdaten oder Kreditkarteninformationen Ziel der Angriffe. Übersetzt bedeutet Phishing so viel wie "Angeln nach Passwörtern mit Ködern". Oft wird eine vertrauenserweckende, gefälschte Website oder seriös erscheinende E-Mails benutzt, um Informationen abzufragen, die später illegal verwendet werden. 

Hierunter versteht man die Abgrenzung eines Angebots zum Wettbewerb und die Hervorhebung dieser Abgrenzung gegenüber Interessenten. Die Positionierung formuliert möglichst kurz, was ein Produkt oder ein Unternehmen behauptet besser zu können als jedes vergleichbare Produkt bzw. der Mitbewerber.

Prime Time ist die Hauptsendezeit von Hörfunk- und TV-Sendern bzw. die Zeiten, zu denen die meisten Hörer bzw. Zuschauer verzeichnet werden. Sie liegt dabei meist in den Zeiten der sogenannten Rush-hour:

Hörfunk: morgens und abends, wenn viele Berufspendler unterwegs sind.

TV-Sender: zwischen 18.00 und 23.00 Uhr.

Hörfunk- und TV-Spots sind in der Prime-Time entsprechend am teuersten.

Im Direktmarketing kommen zwei Ansprachemethoden zum Einsatz:
Die Pull-Strategie ist die direkte Ansprache und Aufforderung an den Kunden, ohne dass er dies explizit gewünscht hat.
Die Push-Strategie hingegen setzt eher auf den Ansatz, Bedürfnisse zu wecken und den Kunden zum Handeln zu bewegen. Sie ist die offenere, softere und nachhaltigere Variante. Push-Strategien führen eher langfristig zum Erfolg und sind nur sehr schwer messbar. Sie kommen in der Regel allein aus wirtschaftlichen Gründen überwiegend bei Großunternehmen zum Einsatz.

Hierbei wird für eine Marktforschungsstudie zunächst eine Stichprobe gebildet, die aufgrund demografischer Merkmale und anderer Auswahlkriterien von den jeweiligen Interviewern selbst bestimmt wird. Die Repräsentativität kann in der Regel nicht durch eine statistische Fehlerberechnung gesichert werden.

Diese Art der Marktforschungsstudie wird bei Vorort- und häufig bei Online-Befragungen eingesetzt: Durch eingrenzende Startfragen wird zunächst ermittelt, ob der potenzielle Teilnehmer zur gewünschten Stichprobe gezählt werden kann, da hier Fehleingaben oder bewusst falsch gemachte Angaben nicht ausgeschlossen werden. Eine statistische Fehlerberechnung lässt sich bei dieser Art der Befragung kaum vornehmen.

Als RAL-Farbe bezeichnet man normierte Farben, die die RAL GmbH (eine Tochter des RAL-Instituts) erstellt und verwaltet. Dabei handelt es sich um eine Reihe von weltweit eingesetzten Farbsystemen und Farbkatalogen, die jeweils eine Palette von normierten Farben umfassen (digital und gedruckt). Jeder Farbe ist eine eindeutige Nummer zugeordnet. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise die Farbe von Anstrichen und Lacken präzise kommunizieren, ohne dass ein Farbmuster übergeben werden muss. 

Unter einem Redesign versteht man die Neugestaltung einer bestehenden Website. Hierbei wird das grafische Erscheinungsbild verbessert, um die Benutzerfreundlichkeit und Effizienz der Webpräsenz zu erhöhen. Veraltete Inhalte können bei der Gelegenheit entfernt und ggf. durch neue ersetzt werden. So kann man die Internetpräsenz zum Beispiel auch an geändertes Surfverhalten der Besucher anpassen.

Der Relaunch bedeutet die komplette Überarbeitung einer Website! Es werden nicht nur Inhalte und Menüstrukturen aktualisiert und das visuelle Erscheinungsbild aufgefrischt. Vielmehr gilt es, die gesamte Website einer kritischen Analyse zu unterziehen. Sämtliche Bereiche der Website sind daraufhin zu überprüfen, ob sie dem neuesten Stand der Technologie entsprechen, nutzerfreundlich gestaltet sind und die Inhalte optimal darstellen. Erst auf Basis einer gründlichen Analyse der bestehenden Seite kann ein Relaunch den Aufwand rechtfertigen und zu einer verbesserten Wahrnehmung im Web und bei Suchmaschinen führen.

Unter Robots (Bots) versteht man Computerprogramme, die weitgehend automatisch sich wiederholende Aufgaben abarbeiten, ohne dabei auf einen menschlichen Benutzer angewiesen zu sein. Beispiele für Bots sind die Webcrawler von Internet-Suchmaschinen, die selbsttätig Webseiten besuchen, wobei sie den vorhandenen Links folgen und dabei gegebenenfalls den Inhalt der Seiten auswerten.

Mit der Abkürzung RGB bezeichnet man ein Farbmodell aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau.
Das RGB-Modell ist ein Farbmodell, das im Bildschirm-Bereich eingesetzt wird, da dort die Farben aus rotem, grünem und blauem Licht zusammengemischt werden.

Sekundärfarben sind aus je zwei Primärfarben gemischt. Aus diesem Grund haben sie ihre volle Leucht- bzw. Buntkraft. Das heißt, sie sind weder durch Weißanteile aufgehellt, durch Schwarzanteile abgedunkelt oder durch Komplementäranteile getrübt. Sie sind neben der Vollfarbe die reinste/klarste Darstellung in Print und Web.

Ein Storyboard bzw. Szenenbuch ist eine zeichnerische Version eines Drehbuchs sowie die Visualisierung eines Konzeptes oder einer Idee. Im Gegensatz zum Drehbuch, das der konzeptuellen Inhaltsrepräsentation dient, wird ein Storyboard als visuelle Vorlage für die Erstellung von Bildinhalten genutzt. Es stellt Handlungsverläufe bildlich dar, ist stark ablauforientiert und vermittelt so einen ersten Eindruck für die spätere Umsetzung.

Ziel ist die Verbesserung der Sichtbarkeit auf den Ergebnislisten der Suchmaschinen. Die Verbesserung wird zum einen durch gekaufte Werbeeinblendungen und zum anderen durch gekonnte Suchmaschinenoptimierung erreicht. Beide Möglichkeiten beruhen auf eigenen Rankingfaktoren. Sie beeinflussen sich nicht gegeneinander und können parallel zur Suchmaschinenoptimierung genutzt werden. 

Soziale Medien dienen der – häufig profilbasierten – Vernetzung von Benutzern, deren Kommunikation und Kooperation über das Internet. Der Begriff kann im Sinne der menschlichen Gemeinschaft oder eines selbstlosen und gerechten Umgangs verstanden werden. Für manche Betreiber ist das Soziale nur Mittel zum Zweck der Datennutzung und Cybermobbing und -stalking. Dies ist gerade in sozialen Netzwerken weit verbreitet ("Antisocial Media"). Unter Betonung des Technischen spricht man auch von Social Software. Das Web 2.0, das Mitmachweb, ist wesentlich durch soziale Medien geprägt.

Spam (oder Junk) bezeichnet in der Online-Welt E-Mails, die einem Empfänger unerwünscht zugeschickt werden. Der Absender, meist falsch, schickt seine Spam-Mails über einen ungeschützten Server, wodurch sich seine Spuren im Netz verlieren.
In der Regel dienen Spam-Mails unseriöser Werbung wie zum Beispiel Finanzen und speziellen Dienstleistungen. Doch es treten auch sogenannte Viren- oder Trojaner-Spams auf, die beim Öffnen eine schädliche Software auf dem Computer des Empfängers installieren und sich von selbst weiter verschicken.

Tipp:
Mit der Schreibweise [at] oder (at) bei Adressen im Internert wird vermieden, dass eine E-Mail-Adresse von automatischen Robots, die das Internet nach E-Mail-Adressen für den Versand von Spam-Mails durchsuchen, auf Anhieb als solche erkannt werden kann.

Hierzu versteht man Maßnahmen, die dafür sorgen, dass eine Webseite zu bestimmten Suchbegriffen (Keywords) in den Suchmaschinenergebnissen möglichst weit vorne gelistet wird. Der Benutzer (User) benutzt in der Regel nur die ersten Seiten der ausgegebenen Suchergebnisse. Ziel ist es daher, möglichst eine Platzierung unter den ersten zehn Suchtreffern (Top 10) zu erreichen.
Die Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung unterteilen sich in Onpage-Maßnahmen – also Optimierungen, die auf der eigenen Webseite durchgeführt werden – und in Offpage-Maßnahmen, die außerhalb der eigenen Webseite erfolgen.
Zur Onpage-Optimierung gehört u. a. das Einpflegen der favorisierten Keywords in den für User nicht sichtbaren Inhalt (Content) der Seite.
Bei der Offpage-Optimierung versucht man z. B., Links auf anderen Webseiten zu bekommen, die möglichst mit dem Keyword im Linktext auf die eigene Webseite verweisen.
Wird eine Webseite optimal für Suchmaschinen erstellt und verstößt dabei nicht gegen deren Spam-Richtlinien, kann man in der Regel davon ausgehen, dass diese Seite für Besucher eine hohe Relevanz hat.

Zu Deutsch Gebrauchstauglichkeit oder Benutzerfreundlichkeit. Auf das Internet bezogen entscheidet es über den Erfolg oder Misserfolg einer Website. Eine Website ist benutzerfreundlich, wenn der User schnellstmöglichst und mit geringstmöglichem Suchaufwand an sein Ziel kommt (z.B. Informationen sammeln oder Kauf in einem Online-Shop). Dabei spielen unterschiedliche Kriterien eine Rolle, wie beispielsweise eine logische Navigation und weitere zielgruppenrelevante Aspekte wie animierende Movies, Funktionsanimationen und selbstverständlich lesbar strukturierte und suchmaschinenoptimierte Texte.

USP ist die Abkürzung für Unique Selling Proposition. Der Begriff lässt sich in etwa übersetzen mit „Einzigartige Werbebotschaft“.
Sie beruht auf der Forderung, dass jede Werbekonzeption versuchen müsse, eine einmalige, von allen Wettbewerbern unterscheidbare Werbeaussage zu machen, also ein Alleinstellungsmerkmal zu definieren und dann entsprechend in der Werbung hervorzuheben.

Der Werbeblock im Fernsehen und im Radio muss als solcher klar gekennzeichnet sein. Daher wird er durch einen Trenner optisch und/oder akustisch von anderen Programminhalten separiert

Im Internet wird nur dann die tatsächlich vom Programmierer vorgesehene Schriftart angezeigt, wenn diese auch auf dem lokalen PC, Tablet oder Smartphone des Besuchers der Website vorhanden ist. Mit üblichen Standardschriften wie Times, Arial oder Verdana wird es in den seltensten Fällen Probleme geben.
Handelt es sich bei der Hausschrift eines Unternehmens jedoch um eine weniger verbreitete Schrift, muss man bei der Programmierung der Website im Zweifelsfall davon ausgehen, dass die entsprechende Schrift auf dem Rechner des Website-Besuchers nicht vorhanden ist und stattdessen z. B. eine der Standardschriften dargestellt wird.

Corporate Design-Puristen versuchen dies zu umgehen, indem sämtliche Textteile in Form von Bildern dargestellt werden. Dies hat zwar den Vorteil, dass immer die Hausschrift des Unternehmens zu sehen ist (unabhängig von den auf dem PC installierten Schriften), aber auch den Nachteil, dass Suchmaschinen die in diesen Bildern enthaltenen Texte nicht als Text interpretieren können.
Daher empfiehlt es sich für Webseiten, eine Schrift zu verwenden, die der Hausschrift möglichst nahekommt, auf PCs aber entsprechend verbreitet ist, um ungewollte Darstellungsfehler zu vermeiden.

Als Zweitplatzierung bezeichnet man eine Sonderplatzierung außerhalb des üblichen Regalplatzes, sogenannte Stammplatzierung, einer Ware im Handel. Häufig stehen diese Waren, in der Regel Mitnahmeartikel, dann auf einer entsprechenden Aktionsfläche oder in der Nähe des Kassenbereiches.